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AKAD-Geschichte - Spotlights aus 50 Jahren

Von Stuttgart aus zum bundesweiten Markenzeichen

1966: AKAD-Plakat an einer Litfass-Säule.

1959 wird in Stuttgart die deutsche AKAD als Teil der Schweizer AKAD-Gruppe gegründet. Die Vorbereitung Berufstätiger auf das Abitur steht zunächst im Vordergrund.
Zug um Zug entstehen in den 60er Jahren die Studienzentren in Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München und Berlin.  Bald wird das Angebot auf Sprach- und IHK-Lehrgänge ausgeweitet. In den 70er Jahren setzt AKAD erstmals bildungspolitische Akzente und macht sich stark für die Einrichtung einer staatlichen Zentralstelle als unabhängiger Prüfinstanz für Fernunterricht.
 

Staatlich anerkannte Hochschulen

Meilensteine auf dem Weg zu einem der erfolgreichsten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland sind die Gründungen eigener Hochschulen.

Karikatur im Handelsblatt mit Bezug zum Start der ersten Studiengänge an der damaligen AKAD-Fachhochschule Rendsburg.

AKAD übernimmt dabei eine Pionierrolle. 1980 erhält die erste AKAD Hochschule in Rendsburg (seit 2002 in Pinneberg) die staatliche Anerkennung durch das Land Schleswig-Holstein.

Damit wird Weiterbildung im Fernstudium auf akademischem Niveau mit staatlich anerkannten Abschlüssen möglich. Es folgen die AKAD Hochschulen Lahr (Baden-Württemberg) und Leipzig (Sachsen) in den Jahren 1991 und 1992.
Der nächste Schritt führt in den universitären Bereich: 1996 erhält die Wissenschaftliche Hochschule Lahr (WHL) die staatliche Anerkennung durch die baden-württembergische Landesregierung. 1997 werden die ersten Studierenden aufgenommen. AKAD ist nun bundesweit das erste private Bildungsunternehmen, das auch universitäre Studiengänge im Fernstudium anbietet. 
 

Cornelsen: ein starkes Unternehmen

Seit dem 1. Juli 1999 gehören die AKAD Hochschulen zu Cornelsen, einer der größten deutschen Verlagsgruppen. Die Unternehmen und Verlage der Cornelsen-Gruppe produzieren jährlich 11 Millionen Medien für Schule, Beruf und Weiterbildung. Das Verlagssortiment umfasst 7000 Titel, vom klassischen Schulbuch bis zur multimedialen Lernsoftware. Die AKAD Privat-Hochschulen sind nun Teil einer großen Verlagsgruppe für Bildungsmedien, wodurch neue gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten entstehen.
 

Neue Lerntechniken, internationale Abschlüsse

2005: Prof. Dr. Gesine Schwan spricht im Stuttgarter Alten Schloss anlässlich der 25-Jahr-Feier der ersten AKAD Hochschule (rechts: AKAD-Geschäftsführer Harald Melcher).

Bei den AKAD Hochschulen sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Kommunikationstechnologien erleichtern das Lernen, Medienkompetenz wird als Schlüsselqualifikation selbstverständlicher Bestandteil des Studiums: Das Online-Studium ist seit dem Start der "Virtuellen Hochschule" im Jahr 2000 eine gefragte Ergänzung zur AKAD-Methode und wird kontinuierlich ausgebaut. Seit 2002 haben die AKAD Hochschulen ihr komplettes Bildungsangebot modularisiert, und seit 2004 werden alle Studiengänge sukzessive auf die neuen, international anerkannten Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt.

2005 feiert die erste AKAD Hochschule ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Festaktes "25 Jahre Fernstudium in Deutschland" spricht Prof. Dr. Gesine Schwan im Stuttgarter alten Schloss.
 

Würdigung von höchster Stelle: Akkreditierung

Im Juli 2006 wurden die drei AKAD-Fachhochschulen von höchster Stelle gewürdigt: Der Wissenschaftsrat hat sich in einem gemeinsamen Verfahren institutionell akkreditiert. Das ist ein wichtiges Qualitätszeichen für unsere drei Fachhochschulen, mit dem unsere Studierenden von unabhängiger Seite bestätigt bekommen, dass ihr Studium eine gute Wahl ist. Zusätzlich zur institutionellen Akkreditierung der Hochschulen wird jeder neue Studiengang geprüft und akkreditiert.

AKAD in aktuellen Hochschulrankings

Die Ergebnisse von Hochschulrankings belegen die qualitativ hochwertige Betreuung und Wissensvermittlung an den AKAD Hochschulen: Im aktuellen und vergangenen Studienqualitätsmonitor des Hochschulinformationssystems (HIS) von 2007 und 2008 schneiden die vier AKAD Hochschulen gegenüber dem Durchschnitt der 150 Universitäten und Fachhochschulen in nahezu allen Fragen zur Betreuungsqualität des Studiums besser ab. Zudem bescheinigt das Ranking des FAZ-Hochschulanzeigers von 2006 den AKAD-Absolventinnen und -Absolventen hervorragende Karrierechancen.

Auch aktive Spitzensportler nutzen die Flexibilität, die ein Studium bei AKAD bietet, um ihre Hochschulausbildung neben ihrer Sportlerkarriere zu absolvieren, so zum Beispiel die Wasserspringerin und Olympiamedaillen-Gewinnerin Heike Fischer oder die Eishockey-Spielerin Kathrin Lehmann.

AKAD bekommt internationale Schwestergesellschaften

2009 erwirbt Cornelsen die Fernlehrinstitute ICS International Correspondence School in England und NTI Nederlands Talen Instituut in den Niederlanden, die beide in ihren Ländern führend sind. Damit baut Cornelsen seine internationalen Aktivitäten weiter aus. AKAD und seine zwei internationalen Schwestergesellschaften ICS und NTI werden aufgrund vielfältiger inhaltlicher und strategischer Verbindungen als Management-Einheit geführt.

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