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Erasmus Erklärung zur Universitätspolitik (EPS)

Die WHL bietet Fernstudiengänge mit Präsenzphasen und Online-Unterstützung für Berufstätige an, die bereits über ein abgeschlossenes Erststudium verfügen. Vor diesem Hintergrund sieht sich die WHL in besonderer Weise mit allen ihren Aktivitäten dem Konzept des lebenslangen Lernens verpflichtet. Dem internationalen Austausch kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu.

Da berufstätige Studierende in der Regel über ein knappes Zeitbudget verfügen, müssen alle Internationalisierungsaktivitäten in systematischer und strukturierter Form ablaufen. Vor diesem Hintergrund plant die WHL einen Aus- und Aufbau von Aktivitäten in den folgenden Bereichen:
Der internationale Studierendenaustausch muss an einer Fernhochschule, an der die Studierenden nur zu Blockseminaren für insgesamt 2 bis 3 Wochen im Jahr anwesend sind, anders organisiert werden als an einer Präsenzhochschule. So scheiden klassische Auslandssemester für die WHL-Studierenden aus. Schon im Jahr 2008 hat die WHL daher internationale Summer Schools in Zusammenarbeit mit den Universitäten Jyväskylä (Finnland), Krems (Österreich) und Riga (Lettland) durchgeführt. Derartige Aktivitäten, die zukünftig auch die Durchführung von Veranstaltungen mit ausländischen Studierenden an der WHL umfassen sollen, werden weiter ausgebaut.

Dies soll aber den Studierendenaustausch im Rahmen der regulären Lehrveranstaltungen der beteiligten
Hochschulen nicht ausschließen. Mögliche Kooperationsformen mit Erasmus-Unterstützung werden gesucht.

Kooperationen mit ausländischen Hochschulen, die mit vergleichbaren Blended-learning-Konzepten arbeiten, sollen daher aufgebaut werden. Inhalte dieser Kooperationen sollen u.a. der Austausch aber auch die gemeinsame Entwicklung von Lehrmodulen, sowie ein grundlegender Erfahrungsaustausch zur weiteren Verbesserung der Studienangebote sein.

Eine noch weiter gehende Form der Zusammenarbeit soll sich auf die gemeinsame Entwicklung internationaler Studienprogramme erstrecken, an denen die WHL großes Interesse hat. Dabei kann es sich um Angebote im Bereich Wirtschaft oder Management handeln. Auch interdisziplinäre Angebote, wie sie durch die WHL derzeit schon national gemeinsam mit der Universität Freiburg im Studiengang Clinical Research Management angeboten werden, sind beabsichtigt.

Auch der internationale Austausch von Dozenten ist vorgesehen. Dabei sind Lehraktivitäten der WHL-Professoren an den ausländischen Partnerhochschulen ebenso von Interesse wie die Vergabe von Gastdozenturen an ausländische Wissenschaftler. Die bestehenden Kontakte sollen hierzu vertieft und neue geknüpft werden.

Die WHL verfolgt über ihren offiziellen Erasmus-Beautragten schon seit längerer Zeit die Entwicklungen im Programm für lebenslanges Lernen. Mittlerweile wurde der Aufgabenbereich 'Internationalisierung' darüber hinaus auf der Leitungsebene bei einem der Lehrstuhlinhaber verankert.

Die WHL ist bereits seit 2006 im LLP-Programm aktiv. Die WHL war als koordinierende Einrichtung an einer Grundtvig-Lernpartnerschaft im Bereich Entrepreneurship Education beteiligt. Hieraus hat sich ein zur Zeit laufendes 'Multilateral Project' mit Partnern aus Belgien, Italien, Lettland, Norwegen und der Schweiz entwickelt. Mitarbeiter der WHL sind ferner als Gutachter und Experten im LLP-Bereich aktiv.

Die WHL erachtet ihre Aktivitäten im Rahmen von Erasmus auch als Möglichkeit für Studierende attraktiver zu werden. Die WHL wird entsprechend die EUC und die EPS im Rahmen der betreffenden Angebote (Homepage, Broschüren) deutlich hervorheben.

Als Fernhochschule bietet die WHL insbesondere berufstätigen Studierenden unabhängig von ihrem persönlichen Hintergrund die Möglichkeit zu akademischer Weiterbildung.

Die WHL ist 2007 dem "Global Compact" beigetreten. Diese von der UNO veranlasste Initiative verpflichtet Unternehmen und Ausbildungsstätten Wirtschafts- und Unternehmensethik institutionell zu verankern und letztere auch die 'Principles for Responsible Management Education' einzuhalten.

Bei der Akkreditierung und der staatlichen Zulassung der WHL-Masterstudiengänge wurde geprüft, ob diese den Vorgaben des Bologna-Abkommens und den KMK-Strukturvorgaben entsprechen. Die internationale Anschlussfähigkeit der MA-Studiengänge ist damit gegeben.

D.h. im Einzelnen: Alle Studiengänge sind modular aufgebaut, und für jedes Modul kann dem ECTS entsprechend eine in den Studien- und Prüfungsordnungen festgelegte Anzahl von Credits erreicht werden.

Studierende erhalten nach Abschluss ihres Studiums ein Diploma Supplement in Deutsch und Englisch. Beim Verlassen der WHL wird zudem ein Transcript of Records über die erreichten Leistungen in Deutsch und Englisch ausgestellt.

Bei der Aufnahme von Studienbewerbern, die bereits an einer anderen Hochschule Credits erworben haben, orientiert sich die WHL bei der Anrechnung von Leistungen an den Bologna- bzw. KMK-Vorgaben. Für die WHL als Privathochschule stellen die Curricula (Modulkataloge, Studienanleitungen ...) der einzelnen Studiengänge ein wesentliches Werbemittel dar. Entsprechend finden sich die Studiengangsbeschreibungen auf der Homepage und in Broschüren sowie in der umfangreichen persönlichen Studienberatung.

Als Privathochschule ist die WHL auf intensiven Kontakt mit Studierenden - in inhaltlicher, lern-methodischer und administrativer Hinsicht - eingestellt. Die WHL wird abgehende Studenten daher in jeglicher Hinsicht unterstützen.

Durch den Blockseminar-Betrieb ist die WHL logistisch auf 'Gäste' eingestellt. Informationen über Unterbringungsmöglichkeiten und Freizeitangebote werden systematisch für die Studierenden aufbereitet.
Den Studierenden und Mitarbeitern der WHL stehen Sprachkurse der Partnerhochschulen aus dem AKAD-Verbund offen. Einzelne Lerneinheiten und Veranstaltungen im Doktorandenprogramm sind auf Englisch.

Die WHL unterstützt ihre Dozenten darin, international mobil zu sein und an ausländischen Partnerhochschulen zu lehren. Die WHL arbeitet regulär mit einer Anzahl externer Dozenten.