- 1959: Gründung der Akademikergesellschaft für Erwachsenenbildung mbH (AKAD) als Gemeinschaftswerk deutscher und schweizerischer Akademiker. Erstmals wird in der Bundesrepublik methodisch fundiert zur Vorbereitung Berufstätiger auf das Abitur Fernunterricht mit Präsenzunterricht kombiniert.
- 1960: In Düsseldorf wird eine AKAD-Zweigschule gegründet. In Stuttgart beginnt der erste mündliche Unterricht.
- 1961: In Hamburg wird die dritte AKAD-Schule gegründet. AKAD verabschiedet die ersten erfolgeichen Abiturienten. Am Stuttgarter Stammsitz werden die Schule Stuttgart und das Generalsekretariat organisatorisch getrennt. Stuttgart wird Leitschule für alle anderen Standorte.
- 1962: In Frankfurt und München werden weitere AKAD-Schulen eröffnet.
- 1964: Das AKAD-Generalsekretariat und die Schule Stuttgart ziehen in das Haus am Hohengeren 3. AKAD stellt mehr als 80 Prozent aller in Deutschland mithilfe von Fernunterricht erfolgreich vorbereiteten Abiturienten. Die 200. AKAD-Absolventin legt ihr Abitur ab.
- 1966: Große Anfrage im landtag von Baden-Württemberg zum Status der AKAD und zur Ordnung des deutschen Fernlehrwesens.
- 1968: AKAD bietet den Vorbereitungslehrgang zum Betriebswirt an, dem Vorläufer des späteren Fachhochschulabschlusses.
- 1971: In Köln nimmt die Zentralstelle für den Fernunterricht (ZFU) ihre Arbeit auf. Der neue AKAD-Lehrgang zum Staatlich geprüften Betriebswirt ist der erste Lehrgang, der in Deutschland mit dem von der Zentralstelle vergebenen staatlichen Gütesiegel ausgezeichnet wird.
- 1972: Alle AKAD-Lehrgänge werden mit staatlichen Gütesiegeln ausgezeichnet. VEDA, die Vereinigung von AKAD-Ehemaligen, wird gegründet. Beginn der Kooperation mit Renault – AKAD unterrichtet ca. 100 Mitarbeiter des Automobilunternehmens in Wirtschaftskunde.
- 1973: AKAD gründet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blindenverband das Deutsche Blindenbildungswerk. In Zusammenarbeit mit dem Justizministerium Baden-Württemberg werden von AKAD zudem Fernlehrgänge für Strafgefangene eingerichtet.
- 1974: AKAD eröffnet das Institut für Sprachdiplome, das Vorbereitungslehrgänge für Diplome der Universität Cambridge und der Alliance Française Paris durchführt.
- 1975: Das Wirtschaftsinstitut der AKAD (Institut für IHK-Abschlüsse) entwickelt ein umfangreiches Programm zur Aus- und Weiterbildung im kaufmännischen Bereich. Die Partner-IHKs, die die Prüfungen abnehmen, bescheinigen der AKAD eine hervorragende Ausbildungsqualität.
- 1976: Der Westdeutsche Rundfunk entwickelt einen Fernsehkorrespondenzlehrgang auf Grundlage des AKAD-Lehrmaterials. Weitere deutsche Fernsehanstalten und auch das Schweizer Fernsehen strahlen den Lehrgang aus.
- 1977: Die University of Cambridge und die Alliance Française Paris erheben AKAD-Schulen zu ihren offi ziellen Diplom-Prüfungszentren. AKAD ist die deutschen Fernschule mit den meisten staatlichen Gütesiegeln.
- 1979: 20 Jahre AKAD. Das Unternehmen erwirbt das Haus am Hohengeren 9 in Stuttgart.
- 1980: Die Hochschule für Berufstätige in Rendsburg (heute AKAD Hochschule Pinneberg) wird gegründet und erhält als erste deutsche Fernfachhochschule durch das Kultusministerium Schleswig-Holstein die staatliche Anerkennung.
- 1981: An der AKAD-Fachhochschule Rendsburg läuft der Studienbtrieb mit den ersten Studiengängen zum Diplom-Betriebswirt und Diplom- Wirtschaftsingenieur an.
- 1983: In Lahr/Schwarzwald wird das AKAD-Regionalstudienzentrum Baden errichtet. Die ersten 27 Diplom-Betriebswirte an der FH Rendsburg werden verabschiedet. Der Leitende Direktor der AKAD, Prof. Dr. Kurt W. Schönherr, erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
- 1988: In Stuttgart bezieht die AKAD-Zentrale das Gebäude Maybachstr. 18-20 auf dem Pragsattel.
- 1990: AKAD richtet in Leipzig ein Studienzentrum ein.
- 1991: Die "Süddeutsche Hochschule für Berufstätige" - AKAD-Fachhochschule Lahr (spätere AKAD Hochschule Stuttgart) wird gegründet und staatlich anerkannt.
- 1992: Die AKAD-Fachhochschule in Leipzig wird staatlich anerkannt.
- 1993: Die AKAD-FH Rendsburg verabschiedet den 1000. Absolventen. An der AKAD-FH in Lahr sind 1000 Studierende eingeschrieben.
- 1994: Die ersten Absolventen an den AKAD-Fachhochschulen in Lahr und Leipzig werden verabschiedet.
- 1996: Die WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr wird als wissenschaftliche Hochschule der AKAD-Hochschulgruppe staatlich anerkannt.
- 1997: An der AKAD Hochschule Leipzig startet der bis heute bundesweit einmalige Studiengang zum Diplom-Wirtschaftsübersetzer.
- 1999: Die Cornelsen Verlagsholding übernimmt die deutsche AKAD Hochschulgruppe. Die Virtuelle Hochschule wird eingeführt. An der WHL startet der Lehrbetrieb in den Diplom-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik.
- 2002: Die WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr verabschiedet die ersten Diplom-Kaufleute. AKAD firmiert in „AKAD. Die Privat-Hochschulen“ um. AKAD alumni e. V. wird gegründet. Die FH-Studiengänge werden modularisiert. Die FH Rendsburg zieht nach Pinneberg um und wird mit dem Studienzentrum Hamburg zusammengelegt.
- 2004: Die FH Lahr zieht nach Stuttgart um. Der FAZ-Hochschulanzeiger bescheinigt den Absolventen der AKAD Privat-Hochschulen ausgezeichnete Karrierechancen. Der erste Bachelor-Studiengang an der FH Leipzig wird eingeführt.
- 2005: An der FH Leipzig wird der erste Master-Studiengang eingeführt. Prof. Dr. Gesine Schwan spricht im Stuttgarter Alten Schloss anlässlich der 25-Jahr-Feier der ersten AKAD-Hochschule.
- 2006: Die drei AKAD-Fachhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg werden vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Erneut bescheinigt der FAZ-Hochschulanzeiger den Absolventen der AKAD Privat-Hochschulen ausgezeichnete Karrierechancen.
- 2007: Durch eine Kooperation mit der HHL Leipzig Graduate School of Management können Absolventen der WHL den Doktorgrad der Wirtschaftswissenschaften zum „Doktor rerum oeconomicarum“ (Dr. rer. oec.) ablegen.
- 2008: Bei der ersten Erhebung des Hochschulinformationssystems (HIS) zur Studien- und Betreuungsqualität an 150 deutschen Universitäten und Fachhochschulen schneiden die AKAD Privat-Hochschulen in nahezu allen Bereichen ausgezeichnet und mit großem Vorsprung gegenüber dem Durchschnitt aller Hochschulen ab.
- 2009: AKAD feiert ihr 50-jähriges Bestehen. An allen Standorten finden ganzjährig Veranstaltungen statt.