Assignments ohne Ende…

18 February 2019

... wenn da diese Abgabefristen nicht wären. 5. Erfahrungsbericht von Andreas Schwenk

Die letzten Monate standen ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Arbeiten. Da ich bis auf eine Altlast bereits alle Klausuren hinter mich gebracht habe, konnte ich mich in der näheren Vergangenheit voll und ganz auf diverse Assignments konzentrieren. Da mir das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten aus unerklärlichen Gründen in der Regel relativ leicht von der Hand geht, war diese Phase für mich mehr angenehme Abwechslung vom beruflichen Alltag als Stressfaktor. Wobei sich das im Nachhinein natürlich leicht sagen lässt.😊

Wenn ich ganz ehrlich bin, läuft jedes Assignment in etwa gleich ab. Zuerst gebe ich mich voll motiviert der Literaturrecherche hin und erfreue mich an dem bunt gemischten Literatur-Potpourri zahlreicher Online-Bibliotheken. Nachdem ich dieser Literatur-Sammelleidenschaft ausreichend gefrönt habe, sagt mir mein Gewissen dann, dass ich ja schon total fleißig war und eine Pause verdient habe. Es folgt eine ca. vier- bis fünfwöchige Entspannungsphase, in der ich hin und wieder ein, zwei Sätze verfasse und danach jeweils denke: „Wow es geht voran!“

Aufblühen unter Voll-Stress

Das ist natürlich ein Trugschluss und führt dazu, dass die letzten beiden Wochen bis zur Abgabefrist in puren Stress ausarten. Da es mir dennoch bei (fast) jedem Assignment gelingt rechtzeitig fertig zu werden, denkt sich mein Gehirn wohl: „Hat doch super geklappt, beim nächsten Mal machen wir das genauso wieder.“ Es lässt sich also festhalten, dass mein Gehirn ein fauler Prokrastinateur ist, aber unter Voll-Stress erst so richtig aufblüht.

Für die kommenden Assignments werde ich versuchen, meinem Hirn ein Schnippchen zu schlagen und jeweils eine Woche vor der Abgabefrist bereits ein perfektes Assignment geschrieben haben. Das nehme ich mir zwar jedes Mal vor, aber vielleicht klappt es diesmal. 😊

Ich nähere mich dem Licht am Ende des Tunnels namens MBA also rasant und hoffe weiterhin, es 2019 zumindest aus nächster Nähe betrachten zu können.

Bis bald!

PS: Und stresst euer Hirn nicht zu sehr, es ist auch nur ein Mensch!

Andreas Schwenk studiert den MBA Entrepreneurship und Innovation an der AKAD. Seine vorherigen Erfahrungsberichte:



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