Studie zu Study Buddy

Study Buddy: Ein Personal Assistent zum Lernen

Das Institute for Digital Expertise and Assessment (IDEA) ist eine Einrichtung der AKAD University, in der Wissenschaft und Forschung im Bereich des digitalen Lernens betrieben wird. Der Fokus liegt dabei in der Untersuchung des individuellen Lernverhaltens der Studierenden und der daraus resultierenden Anforderungen an das digitale AKAD-Studienmodell. Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Markgraf, Prorektor für Forschung und Digitalisierung, werden hierfür unterschiedliche Projekte durchgeführt.

Eines davon ist die Entwicklung eines virtuellen Lernbegleiters, dem sogenannten „Study Buddy“. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen Technische Universität Braunschweig, Jacobs University Bremen sowie der Oskar-Kämmer-Schule durchgeführt und im Rahmen des Forschungsprogramms „Nationale Weiterbildungsstrategie“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Studie zur Erkennung der Lernbedürfnisse

Der auf künstlicher Intelligenz basierende Study Buddy soll die Studierenden bei den unterschiedlichen Lernherausforderungen, die sie im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme erleben, text- und/oder sprachbasiert unterstützen. Ziel ist es, mit dem Study Buddy den Lernprozess zu individualisieren, um so die Erfolgsquote der Studierenden zu erhöhen.

Hierfür müssen aber zunächst die Bedürfnisse und Herausforderungen der Studierenden erfasst werden, um daraus zielgruppenorientierte Lösungsansätze zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde eine organisationsübergreifende Studie durchgeführt, in der 266 Weiterbildende aus unterschiedlichen Einrichtungen an einer Online-Befragung teilgenommen haben. Neben vordefinierten Antwortmöglichkeiten hatten die Teilnehmenden auch über großzügige Freitextfelder die Möglichkeit, Ideen mitzuteilen, Herausforderungen genauer zu spezifizieren und ihre Sorgen und Bedenken mitzuteilen.

Heterogenität der Zielgruppe birgt unterschiedliche Herausforderungen

Diese Freitextfelder wurden tatsächlich intensiv genutzt, was die Brisanz und Relevanz des Themas unterstreicht. Weiterhin stellte sich heraus, dass die Teilnehmenden aufgrund der Unterschiede in ihren Lernbiografien, ihrer Familien- und Wohnsituation, im Alter, im Umfang der Berufstätigkeit u.v.m. sehr heterogene Zielgruppen darstellen und dass sich diese Heterogenität auch in den wahrnehmenden Herausforderungen innerhalb einer Weiterbildung widerspiegeln. Auch haben sich die Unterschiede in den Herausforderungen der Studierenden teilweise in der Art der Bildungseinrichtungen zurückführen lassen. So waren Kriterien wie Bildungsniveau (von Schulabschluss bis hin zum Master-Abschluss), Digitalisierungsgrad der Lehre (von Präsenzlehre bis hin zu komplett digitaler Lehre), Studienflexibilität z. B. bei Startzeitpunkt und Geschwindigkeit (von stark verschult zu curricularer Flexibilität mit freiwählbaren Startzeitpunkt und Geschwindigkeit) sowie das Ausmaß an Selbstlernphasen ausschlaggebend für die unterschiedlichen Ergebnisse.

Zwar ist es sinnvoll aufgrund der Heterogenität der Zielgruppe, die Ergebnisse der Befragung differenziert zu betrachten, allgemein lassen sie sich aber wie folgt zusammenfassen:

  • Die Mehrheit der Befragten haben Schwierigkeiten mit ihrem persönlichen Zeitmanagement.
  • Die soziale Integration, also der Kontakt zu anderen Studierenden und Lehrenden, ist insbesondere im digitalen Fernstudium sehr wichtig und sollte weiterhin ausgeprägt werden.
  • Den Weiterbildenden ist Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung mit sowohl digitalen als auch analogen Inhalten sehr wichtig.
  • Mangelnde Flexibilität der Studieneinteilung reduziert den Umfang der Berufstätigkeit und erhöht damit die finanzielle Belastung, die einen Abbruch fördert.
  • Die Mehrheit der Befragten haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Dinge werden dadurch aufgeschoben und die Ablenkung durch soziale Medien sind ein enormes Problem.

Aus diesen Ergebnissen lassen sich für die berufliche Weiterbildungsbranche folgende Anforderungen ableiten, denen zukünftig weiterhin verstärkt nachgegangen werden sollte und die eine Basis für die Entwicklung des Study Buddys bilden:

  • kontinuierliche didaktische Verbesserungen
  • Studienmodellanpassungen an individuelle Lebensumstände
  • skalierbare digitale Lösungen, die für ein Gleichgewicht zwischen analogem und digitalem Lernen sorgen
  • Maßnahmen zur Suchtprävention in Bezug auf soziale Medien

Die AKAD University nimmt diese Wünsche gerne auf und wird diese in die Weiterentwicklung ihres Studienangebots aufnehmen.

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