Von der Übersetzerin zur Strategin
Helene Lengler ist 60, in Brandenburg an der Havel zu Hause – und seit Jahrzehnten in der IT-Branche unterwegs.
In aller Kürze:
- Vom Aufbaustudium direkt in die strategische Marketingverantwortung, wobei Theorie als Türöffner gilt.
- Disziplin, Eigenstruktur und Lernfreiheit machen Weiterentwicklung berufsbegleitend möglich.
Ihre Laufbahn begann in der Software- und Handbuchübersetzung sowie der technischen Redaktion und führte sie in den Presales, wodurch sie schließlich den Weg ins Marketing fand. Den Wendepunkt markierte ein berufsbegleitendes Aufbaustudium in Wirtschaft/BWL an der AKAD University. Das Besondere an ihrer Geschichte ist, dass Helene die Inhalte des Studiums sofort in die Praxis übertragen hat und sich damit den Schritt vom operativen Tagesgeschäft zur strategischen Gestalterin erarbeitete.
Karrierezünder Fernstudium
Ende der 80er Jahre „rutschte“ Helene, wie viele in dieser Zeit, in die IT. Ihr Arbeitsalltag war geprägt von Übersetzungen und technischer Dokumentation, bis ihr 1994 der Wechsel in den Presales-Bereich zugetraut wurde. Durch diese Veränderung wuchs in ihr der Wunsch nach einem fundierten betriebswirtschaftlichen Fundament, doch ein Präsenzstudium kam nicht infrage, denn Helene wollte ihren Beruf nicht einfach aufgeben. „Ich wollte halt nicht aufhören zu arbeiten, dass ich das irgendwie nebenbei machen konnte“, erklärt sie rückblickend.
Helenes Wahl für ein Fernstudium fiel auf die AKAD University, was damals mit einem Aufbaustudiengang und klassischen Studienheften, die zu Hause bearbeitet und postalisch eingereicht wurden, verbunden war. Einmal im Jahr traf sich der Kurs zu einer mehrtägigen Präsenzphase. Jene Kombination aus klarer Struktur und örtlicher Unabhängigkeit war genau das, was sie brauchte, um ein Lernen in passgenauen Zeitscheiben zu ermöglichen, ohne dabei den Berufsalltag aufzugeben.
„Samstag ist Lerntag“ – Studieren im Rhythmus des Lebens
Helene organisierte sich konsequent, wobei der Samstagvormittag als ihr fester Lerntag galt – früh aufstehen, drei Stunden konzentriert arbeiten, danach zurück in den Alltag. Diese Disziplin half, auch anspruchsvolle Inhalte wie Finanzwirtschaft, Marketing und Organisationstheorie erfolgreich zu verankern. Besonders wertvoll dabei war für sie der direkte Praxis-Transfer, da sie damals bei einem Systemanbieter für Banken und Versicherungen arbeitete und somit Studienaufgaben gezielt an berufliche Projekte koppeln konnte. Ihr Vorgesetzter unterstützte sie dabei, die beruflichen Ergebnisse zu reflektieren, gab konstruktives Feedback und sorgte dafür, dass die Fortschritte sichtbar wurden. Auf diese Weise konnten die theoretischen Bausteine direkt praktisch umgesetzt werden.
Heute, sagt Helene, wäre ein Fernstudium noch attraktiver aufgrund des Online-Campus und der zahlreichen virtuellen Möglichkeiten, wie Online-Meetings und digitaler Kollaboration. Der zentrale Vorteil bleibt für sie allerdings derselbe: Flexibilität. Studieninhalte und Lerneinheiten lassen sich so planen, „wie sie zu mir passen“. Und das entlastet nicht nur den Beruf, sondern auch das Privatleben, weil Lernen nicht gegen die eigene Freizeit ausgespielt wird, sondern mit ihr koordiniert.
Helenes Weg vom Know-how zur Gestaltungsrolle
Die betriebswirtschaftliche Perspektive veränderte Helenes Blick auf Organisationen, denn was zuvor abstrakt wirkte, wurde greifbar. Insbesondere die Organisationslehre erschloss sich mit wachsender Berufserfahrung in der dynamischen IT-Welt besonders klar, was einen sichtbaren Effekt hatte: ihr Engagement im Studium sprach sich herum. Als sie dem Vertriebsleiter von ihrem Marketingfokus berichtete, eröffnete sich die Chance, im Unternehmen das Industrial Marketing mit aufzubauen. Dieser Karriereschritt beschleunigte ihre berufliche Entwicklung, wobei allerdings ihr Titel allein nicht ausschlaggebend war. Vor allem ihre fachliche Kompetenz, ihr praktisches Wissen sowie die sichtbare Umsetzung ihrer Ergebnisse trieben Helene entscheidend voran.
Was rät Helene anderen? Neugierig bleiben. „Bleib neugierig ist, glaub ich, das zentrale Thema – und hab immer wieder Spaß am Lernen.“ In einer Wirtschaft, die sich mit künstlicher Intelligenz und neuen Geschäftsmodellen rasant verändert, sei lebenslanges Lernen der Schlüssel zum Erfolg. Nicht immer brauche es ein Studium, denn oft helfe auch ein gezieltes Modul oder eine Weiterbildung, um den nächsten Schritt vorzubereiten.
Helenes Geschichte verdeutlicht, dass ein AKAD Fernstudium es ihr ermöglicht hat, Arbeit, Privatleben und akademische Weiterqualifizierung in Einklang zu bringen – damals analog, heute digital. Die Freiheit, das eigene Lerntempo zu bestimmen, kombiniert mit praxisnahen Inhalten, bildete die Grundlage für ihren Sprung in die strategische Verantwortung.
Und wer Helene in Brandenburg an der Havel besucht, erfährt noch eine charmante Pointe, denn zwischen Havelland und Waldmöpsen (eine augenzwinkernde Hommage an Loriot) erinnert vieles daran, dass Humor in Kombination mit Neugierde hervorragende Begleiter jeder Bildungsreise sind.
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