Spannender Aufbruch in virtuelle Welten – Stefan Fütterer

10 November 2022

Warum Stefan Fütterer das Fernstudium dem Netflix-Gucken vorzog und was das mit seiner jetzigen beruflichen Position als Pionier der Virtual Reality zu tun hat, erzählt uns der AKAD Student des Fernstudiengangs Engineering und Angewandte Informatik. Für ihn war es die Entscheidung, mit dem von ihm gewählten Schwerpunkt Virtual Reality vom Konsument zum Gestalter zu werden – und beruflich wie persönlich in neue Gefilde vorzustoßen.

Rasanz der Veränderung als Motivator fürs Fernstudium

Der sympathische Computerexperte aus der Nähe von Frankfurt rollt seine persönliche Erfolgsgeschichte von hinten für uns auf: „Aktuell arbeite ich bei der Firma Capgemini als Software-Ingenieur im Bereich Reality Computergrafik. Tatsächlich stecken wir noch in den Kinderschuhen.
Und ich bin immer noch einer der wenigen im Unternehmen, die sich mit VR und deren professioneller Anwendung befasst.“ 2008 startete er sein Fernstudium bei der AKAD und interessierte sich schon damals für Virtual Reality.
Da ging es um Spieledesign und Simulation, was sehr interessant und anspruchsvoll war.
Natürlich hat sich seitdem einiges getan: Was vor wenigen Jahren leistungstechnisch nur von Supercomputern zu stemmen war, passiert inzwischen auf der heimischen Konsole – bis hin zu ordentlichen Consumerlösungen mit kabelloser VR-Brille für den Privatgebrauch.

Aus persönlichem Interesse die Profession bauen

Stefan Fütterer arbeitete seinerzeit als Trainer im Bereich Bildverarbeitung und war für seinen damaligen Arbeitgeber viel unterwegs. Aus seiner Frage, was er abends im Hotel Sinnvolles mit seiner Freizeit anstellen könne, erwuchs der Gedanke an ein Fernstudium. Er schmunzelt im Rückblick: „Entweder Netflix oder Amazon Prime oder Studium. Und dann habe ich mich entschieden. Das ist meine dritte Ausbildung. Erst habe ich einen Handwerksberuf gelernt, dann als Techniker weitergemacht und jetzt kam mein Bachelor. Mit 42! Es war wirklich so einfach zu sagen, es ist noch Kapazität da, damit fange ich etwas Sinnvolles an. Die Themen haben mich interessiert. Ich habe auch gemerkt, als reiner Techniker kommt man bei VR nicht wirklich weit, da man im Bereich Entwicklung nicht wirklich mitreden kann. Da ist dann schon der Bachelor gefragt. Mich haben auch die Kollegen motiviert, die genau das machten, was ich auch tun wollte. Die Studieninhalte der AKAD haben hier exakt gepasst, das habe ich dann sehr gern genutzt.“ Stefan Fütterer war einer der ersten erfolgreichen Absolventen des damals ganz neu konzipierten Fernstudiengangs Engineering und Angewandte Informatik mit dem Schwerpunkt Virtual Reality. Lebenslanges Lernen mit dem persönlichen Interesse als Leitschnur ist offensichtlich ein sehr guter Karrieretipp.

Weil Wissen immer eine gute Investition ist – Anrechenbarkeit als zusätzlicher Karrierekick

Stefan Fütterer zeigt als leuchtendes Beispiel, dass sich Zeit für die eigene Weiterbildung findet und gut nutzen lässt, die man sonst eher totgeschlagen hätte – wie seine Abende in nüchternen Hotelzimmern eben. Dank der flexiblen und komplett digitalen Aufbereitung aller Studieninhalte, ist das organisatorisch ganz einfach zu bewältigen. Laptop aufgeklappt und losgelegt.
Er benennt die entscheiden Kriterien für seinen Start bei der AKAD: „Ja, ich hab mich informiert, also die üblichen Verdächtigen. Aber relativ schnell ging die Entscheidung zur AKAD, denn sie war am flexibelsten und auch am günstigsten.“ Und jetzt? Zufrieden mit dem Erreichten?
Stefan Fütterer lacht:
„Ganz ehrlich, ich habe mit dem Gedanken gespielt, Master zu machen und hatte da auch schon Kontakt mit der AKAD wegen Anrechnung der sieben Semester. Dann braucht man nur noch drei Semester.
Momentan möchte ich jetzt erst mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln. Genug zu tun auf der Arbeit, vielleicht nächstes Jahr oder in zwei Jahren… Meine Bilanz aus dem Bachelor-Fernstudium ist gut, deshalb bleibt für mich Weitermachen definitiv im Hinterkopf.“

Fernstudium als Vorbereitung für die eigene Unternehmensgründung

Stefan Fütterer weist auf eine weitere interessante Möglichkeit hin, die das Fernstudium bietet: „Ich sehe immer wieder, dass aus Projekten Drop outs werden, die dann zu Startupgründungen führen. Hier merke ich sehr deutlich, dass man schon sehr, sehr viel Hintergrundwissen braucht, weil eben viele Dinge zusammenlaufen. Man kann sich zwar das eine oder andere selbst beibringen, aber wenn man wirklich beruflich was draus machen möchte, braucht man in Deutschland doch den Beweis, dass man es kann.“ Mit den staatlich ankerkannten Abschlüssen der AKAD University lassen sich Investoren und Venture Capital-Geber nachdrücklich von Kompetenz und Qualifikation überzeugen. Schwarz auf weiß.

Hürden werden zu Horizonten: den Wiedereinstieg ins Lernen gut meistern

Stefan Hütterer gibt ehrlich zu, dass es auch Hürden gab für ihn: „Am Anfang war es ziemlich heftig mit Mathematik, Das war das, was die meiste Zeit beansprucht hat. Ich  war schon lange aus der Schule raus und musste richtig lernen, um wieder reinzukommen. Die anderen Fächer danach, das ging dann.“ Genau für diese Situation bietet die AKAD University Vorbereitungskurse an. Über diese Propädeutika lassen sich schnell und gezielt vorhandene Kenntnisse auffrischen und wieder in die aktive Nutzung zurückholen. Noch heute profitiert Stefan Fütterer als einer der VR-Pioniere im Unternehmen davon, dass er über ein breites Wissen „von der Pike auf“ in diesem Bereich verfügt und dieses Wissen stetig weiterentwickelt. Er drückt die Notwendigkeit des permanenten Weiterbildens recht drastisch aus: „Lernen lohnt  sich, denn die Welt dreht sich immer schneller weiter. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, was ich vor 20 Jahren mal gelernt habe, damit kann ich heute ins Museum gehen, das ist kein Thema mehr. Man muss halt immer am Ball bleiben. Und dann macht es auch Sinn, weil man etwas in der Hand hat.“ Er fügt hinzu: „Wie sich gerade im Bereich VR alles so schnell und rasend ändert, muss man dranbleiben, übergangslos. Und was ich dazu sagen möchte: durch dieses Studium wurde ich schon ein Jahr, bevor ich fertig war, quasi abgeworben von meiner jetzigen Firma.“

Fürs Fernstudium ist man immer jung genug

Angesprochen auf sein Fazit, sich mit 42 für eine bewusste Akademisierung seines Wissens via Fernstudium entschieden zu haben, bezieht er klar Stellung: „Ich bin schlauer geworden. Und es ist wirklich enorm, was das Lernen mit einem macht. Gerade wenn man schon ein bisschen älter ist und noch sein Gehirn anstrengt. Ich würde schon sagen, dass mein Wohlbefinden dadurch gewachsen ist. Man ist einfach ausgeglichener und hat eine Aufgabe. Man befasst sich ständig mit neuen Themen und das auch relativ tiefgreifend. Viel lesen, viele YouTube Videos gucken, wenn man etwas nicht verstanden hat. Das hält fit im Kopf. Auf jeden Fall.“
Auf die Frage „Wenn Sie jetzt Ihren heutigen Arbeitsalltag anschauen, was würden Sie sagen, haben Sie mitgenommen aus dem Studium, was Sie direkt anwenden können?“ kommt die Antwort von Stefan Fütterer ebenso prompt: „Inzwischen sind wir bei der Augmented Reality angekommen, das bedeutet, dass man die Realität mit Daten anreichert. Zum Beispiel Pokemon Go. Oder bei den modernen Navigationsgeräten, wenn die Geschwindigkeit eingeblendet wird.
Nicht zu reden von 3D-VR-Anwendungen für Computerspiele, in der Kunst und vielen weiteren Anwendungsbereichen – da komme ich problemlos mit – weil meine Grundlagen stimmen.“
Er sieht sich bestens gerüstet für die weiteren Entwicklungen. Wo derzeit virtuelle Fabriken mittels VR programmiert werden, wird es morgen der Consumerbereich sein. „Das Internet, wie es heute ist, wird dann eben 3D sein“, so Stefan Fütterers Einschätzung.

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