Kim Marcia

Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist

Kim Köstler (Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen)

AKAD:
Hallo Frau Köstler, stellen Sie sich gerne erstmal vor.

Kim Köstler:
Ja, mein Name ist Kim Marcia Köstler Geber – kurz Kim Köstler. Ich bin 30 Jahre alt und habe bei der AKAD den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert.

AKAD:
Was war das Thema Ihrer Abschlussarbeit?

Kim Köstler:
Rekrutierung von Software-Tech-Talents mithilfe digitaler Kommunikationskanäle am Beispiel der CARIAD SE.

AKAD:
Wie sind Sie dabei vorgegangen?

Kim Köstler:
Also für eine Tech-Company ist es natürlich interessant, wie man überhaupt Tech-Spezialisten erreicht. Speziell über digitale Kommunikationskanäle, da sich ja auch mit dem Thema Covid 19 viel gewandelt hat und mehr mit digitalen Kanälen gearbeitet wird.
Das hat mich persönlich interessiert und ich dachte mir, dass das durchaus gewinnbringend für das Unternehmen sein kann.

Mir war allerdings nicht bewusst, wie umfangreich das Thema ist.
Es fängt ja schon mit der Definition an. Was genau ist ein Software-Tech-Talent überhaupt?
Es gibt Spezialisten, die arbeiten im Front-End, im Back-End oder in der App-Entwicklung etc.
Ich mich ertappt, dass ich sehr stereotypisch gedacht habe: Die sind ganz gern allein und sehr viel am Computer und die ganze Zeit online in der virtuellen Welt unterwegs. Deswegen präferieren sie bestimmt die Ansprache auf digitalem Wege. Mein Hauptfazit war jedoch: Dem ist tatsächlich nicht so.
Gerade das Gegenteil ist der Fall: Sie wünschen sich viel mehr eine persönliche Ansprache.

AKAD:
Warum haben Sie sich überhaupt für ein Fernstudium entschieden?

Kim Köstler:
Also ich wusste immer, dass ich nach dem Abitur irgendwann ein Studium machen möchte.
Einfach für mich persönlich. Aber direkt nach dem Abitur hatte ich nicht Lust, schon wieder die Schulbank zu drücken, deswegen war ich erstmal für ein Jahr im Ausland. Danach war da erstmal der Wunsch, etwas Praktisches zu machen und auch, erstmal Geld zu verdienen und unabhängig zu werden.
Deswegen habe ich mich zuerst für eine Ausbildung entschieden. Nichtsdestotrotz hatte ich immer diesen Wunsch, ich will unbedingt nochmal studieren und mich weiterentwickeln. Speziell, weil ich mich nie entscheiden konnte: Will ich was Technisches oder Wirtschaftliches, wo möchte ich meinen Fokus drauflegen?
Als die Ausbildung beendet war, habe ich mich gefragt, wieso soll ich jetzt meinen Job aufgeben?
Das muss ich ja gar nicht, wenn ich es auch parallel machen kann.
Ich habe mir das schon zugetraut, schließlich hatte ich während der Schule auch schon immer Nebenjobs. Ich habe auch während der Ausbildung noch eine Weiterbildung gemacht.
Also dachte ich mir: Ich bin es gewohnt, Sachen parallel zu machen.

AKAD:
Wie sind Sie dann auf die AKAD gekommen?

Kim Köstler:
Viele Leute aus meinem Bekanntenkreis hatten tatsächlich bereits ein Fernstudium absolviert.
Auf die Frage nach Empfehlungen kam dann immer wieder: AKAD.
Aufgrund der guten Reputation war die Entscheidung in wenigen Wochen gefällt: AKAD, das wird’s.

Ich war dann auch bei einem Kennenlerntermin – der war damals 2017 noch in Präsenz – und es hat zu 100 Prozent dem entsprochen, was ich mir gewünscht hatte. Ich hatte für mich folgende Kriterien festgelegt:
• Ich möchte so wenig, wie möglich verpflichtende Präsenzveranstaltungen haben
• Ich möchte mein Lerntempo selber bestimmen
• Ich möchte meine Lern-Unterlagen in Papierform bekommen
• Ich möchte von überall Zugriff auf einen Campus haben
• Ich möchte ein Betreuungsteam haben, das ich jederzeit anrufen kann
Die AKAD hat all diese Kriterien erfüllt und ich wurde auch einfach super beraten.

AKAD:
Hatten Sie irgendwelche Sorgen davor?

Kim Köstler:
Nicht, was die AKAD betrifft, sondern eher den Studiengang, also Wirtschaftsingenieurwesen.
Alles, was ich mir davor an Wissen aneignen konnte, war im wirtschaftlichen Bereich. Gleichzeitig war aber immer dieses technische Interesse da. Da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. „Jetzt wagst du dich an eine für dich neue Materie, ohne dass du davor praktische Erfahrung hast. Was wird da an Wissen vorausgesetzt? Wird man da ins kalte Wasser geworfen?
beispielsweise in Mathe: Da kommt man nicht unbedingt weiter, wenn man einfach ein paar Seiten durchliest. Man muss es am Ende des Tages wirklich verstehen, um es umsetzen und anwenden zu können. Deswegen habe ich nicht Maschinenbau gewählt, das wäre mir zu viel gewesen.
Aber an Herausforderungen wächst man.
ich bin an Grenzen gestoßen und habe mich manchmal selbst hinterfragt.
Aber ich bin im Nachhinein so froh, dass ich diese Angst überwunden habe und bin stolz darauf, welchen neuen Wissensschatz ich daraus ziehen konnte.

AKAD:
Wie empfanden Sie den Umgang mit dem Online-Campus?

Kim Köstler:
Mit dem Campus war ich zu 100 Prozent zufrieden. Nicht zu komplex aufgebaut, selbsterklärend, sehr bedienerfreundlich und das System führt einen da gut durch.
Und was ich auch mega gut fand: Es gab zu allem auch Erklärvideos:

• Hier kommst du zur Online-Bibliothek
• Hier kannst du deine Modulübersicht sehen
• Hier sieht du deine erreichten ECTS
• Hier kommst du zu deiner Gebührenbescheinigung

AKAD:
Wie war der Austausch mit anderen Studierenden?

Kim Köstler:
Ich hatte erst Bedenken, dass es etwas einsam werden könnte, weil man nicht gemeinsam zur Mensa gehen kann und sowas. Aber – und das ist ja das schöne – es gibt WhatsApp-Gruppen, wo man sich connectet, aber auch über Teams und im Campus tauscht man sich aus.
Also nach den ersten 2 Wochen habe ich mich dann kein einziges Mal allein gefühlt.
Es haben sich richtige Freundschaften entwickelt. Wir haben uns privat getroffen, Lerngemeinschaften gegründet und uns auch ganze Wochenenden zusammengesetzt.
Und das Schöne ist eben, dass man die Wahl hat. Man wurde nicht dazu gezwungen, diesen sozialen Kontakten nachzugehen, aber man hatte eben die Möglichkeit.
Als die Pandemie begonnen hat, gab es für mich nicht wirklich so viel Änderungen.
Ich habe von anderen Vollzeitstudenten mitbekommen, die das krass getroffen hat, dass der soziale Kontakt wegbrach. Wir waren da halt schon Profis.

AKAD:
Was war Ihr Highlight im Studium?

Kim Köstler:
Dieses Gefühl, wenn die Klausur vorbei ist. Ich muss zugeben, danach bin ich schon ein bisschen süchtig geworden. Diese Glückshormone. Es war immer jede einzelne Klausur ein Highlight.

AKAD:
Wie hat Ihnen Ihr Studium im Berufsleben geholfen?

Kim Köstler:
Ich habe ja relativ neu bei CARIAD SE gestartet.
Da geht es primär um Software-Entwicklung und ich da im Hardware-Bereich. Also allein schon, damit ich überhaupt verstehen kann, was macht mein Bereich und meine Kollegen, da bringt mir das Studium schon was. Selbst bin ich im Projektmanagement tätig, in HR also Personalmarketing. Gerade dieser Recruiting-Anteil, das passt dann schon auch mit meinem Schwerpunkt (Technischer Vertrieb und Marketing) im Studium zusammen. Also ich überlege mir jetzt keine Marketing-Strategien, aber es ist definitiv hilfreich, um Recruiting-Strategien besser zu verstehen.
Die wirtschaftlichen Module helfen mir jeden Tag im Alltag, aber eben auch die technischen.
Ich durfte ein Haus konstruieren und einen morphologischen Kasten und verwende das jetzt auch im Alltag. Wenn ich dann gefragt werde: Kim, wo haste das denn her mit dem morphologischen Kasten? Dann kann ich sagen: Das habe ich aus dem Studium.

AKAD:
Was bedeutet Bildung für Sie?

Kim Köstler:
Für mich ist Bildung einer der wichtigsten Punkte. Klar, Gesundheit steht da noch drüber, aber es ist definitiv in meiner Top 3 der wichtigsten Punkte für mich.
Ich brauche Bildung, um mich selbst herauszufordern und es ist einfach immer wieder schön, sich Neues anzueignen. Man kann das auch an andere weitergeben, es tun sich neue Gedankengänge auf.
Mein Lebensmotto ist: Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.
Ich will neues Wissen für mich und die Gesellschaft gewinnbringend verwenden.
Ich habe zwei Wochen nach der Bachelornote gemerkt, dass mir etwas fehlt. Es wäre schon schön, wenn ich mich weiterbilden könnte. Also habe ich mir eine Spanisch-App runtergeladen und einen Elektrobaukasten geholt, um Experimente zu machen. Ich höre nicht auf. Ich brauche immer neue Herausforderungen und neue Themen, wo ich dann mit dem guten Gefühl rausgehen kann, dass ich was Neues gelernt habe.

AKAD:
Was würden Sie Menschen raten, die mit dem Gedanken spielen, ein Fernstudium zu beginnen?

Kim Köstler:
Es muss eine intrinsische Motivation sein. Man muss sich von externen Einflüssen befreien, egal ob Arbeitgeber, Eltern oder Freundeskreis. Man muss für sich schauen, worauf hat man Lust, was erfüllt mich? Was macht mir Spaß? Ich meine, AKAD bietet ja nicht nur Studiengänge an. Eine Freundin von mir hat jetzt angefangen, bei der AKAD ihren Fachwirt zu machen. Also wenn man das machen will oder den Techniker, gibt es da eben auch Möglichkeiten bei AKAD. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen und kann es nur empfehlen.

AKAD:
Vielen Dank für Ihre Zeit und den ausführlichen Erfahrungsbericht, Frau Köstler.

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