Abendliches Stadtpanorama der Süleymaniye-Moschee

Studium in Deutschland, Job in der Türkei – Mit AKAD geht beides gleichzeitig.

AKAD

Hallo Frau Daǧdelen, stellen Sie sich gerne einmal vor.

Meltem Daǧdelen

Ich heiße Meltem Daǧdelen und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen an der AKAD University.

AKAD

Wie sind Sie auf die Idee zum Fernstudium gekommen?

Meltem Daǧdelen

Ich habe ein Jobangebot aus der Türkei bekommen. Deshalb habe ich mein Präsenzstudium an der Hochschule Pforzheim abgebrochen. Ich wollte mir meine bestandenen Klausuren und Module aus dem bisherigen Studium bei der AKAD anrechnen lassen, was auch recht gut funktioniert hat. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden und bereue es bis heute nicht.

AKAD

Waren Sie auch mit anderen Fernhochschulen im Gespräch?

Meltem Daǧdelen

Ja, das war ich. Aber ehrlich gesagt, waren die anderen Hochschulen nicht so flexibel wie die AKAD.

AKAD

Hatten Sie irgendwelche Sorgen vor dem Studium?

Meltem Daǧdelen

Ja, Sorgen hatte ich im Hinblick darauf, dass oft viel versprochen wird und nichts davon eingehalten wird. Hier war das aber gar nicht der Fall. Es wurde alles mit der Zeit flexibler. Als Corona kam, hatte ich auch erst Bedenken über den Ablauf. Davor hatte ich immer die Möglichkeit, am Goethe-Institut in der Türkei meine Klausuren zu schreiben und dann hieß es: Wir machen es online. Aber genau das war im Endeffekt ein großer Pluspunkt für mich. So musste ich nicht immer hin- und herfliegen.

AKAD

Wie finden Sie den Umgang mit dem Online Campus? Kommen Sie damit gut zurecht?

Meltem Daǧdelen

Ich hatte am Anfang ehrlich gesagt meine Probleme, nachdem es umgestellt wurde, da ich die alte Version seit meinem Einstieg genutzt hatte. Aber man muss sich ja an alles Neue erst einmal gewöhnen und so war es hier auch. Jetzt finde ich es perfekt. Ich vermisse gar nichts. Mit der Zeit wird immer etwas optimiert und erweitert, sodass es ein sehr hilfreiches und soziales Portal ist.

AKAD

Sind Sie im Austausch mit anderen Studierenden?

Meltem Daǧdelen

Ja, ich bin ständig im Austausch. Wir geben uns gegenseitig Feedback und tauschen uns aus, wie wir an ein Modul rangehen. Unterschiedliche Erfahrungen sind in dieser Hinsicht immer von Vorteil.

AKAD

Welche Vertiefungsrichtung haben Sie in Ihrem Studium gewählt?

Meltem Daǧdelen

Ich habe mich für Marketing entschieden.

AKAD

Sie haben bereits den Job in der Türkei angesprochen. Können Sie die Inhalte, die Sie im Studium bisher gelernt haben, in ihrem Arbeitsalltag anwenden?

Meltem Daǧdelen

Ja, ich bin Vertriebsleiterin. Ich wende die Inhalte täglich an.

AKAD

Und was sind Ihre täglichen Aufgaben?

Meltem Daǧdelen

Es geht natürlich darum, so viel wie möglich zu verkaufen, auch in Asien und Europa. Zusätzlich ist es wichtig, KPIs zu bestimmen. Wir bilden in unserem Unternehmen auch aus, und auf diesem Wege habe ich die Chance bekommen, im Bereich Personal weitere Erfahrungen zu sammeln. Außerdem habe ich täglich mit Preiskalkulationen und Marketingstrategien zu tun.

AKAD

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag?

Meltem Daǧdelen

Das Interkulturelle stellt auf jeden Fall eine Herausforderung dar. Die Personen aus den einzelnen Ländern ticken unterschiedlich. Die richtigen Soft-Skills muss man da schon haben, um die Kunden zu verstehen und zu wissen, was diese von einem erwarten.
Natürlich begegnen uns auch immer wieder globale Herausforderungen, wie beispielsweise Corona, Krieg oder Inflation, aber natürlich auch Ereignisse wie das Erdbeben in der Türkei.

AKAD

Geht ihr akademischer Weg nach dem Bachelorabschluss noch weiter?

Meltem Daǧdelen

Ja, ich möchte gerne weitermachen und noch einen Master dranhängen.

AKAD

Was war ihr persönliches Highlight im bisherigen Studium?

Meltem Daǧdelen

Die Labore in Pforzheim haben mir sehr gut gefallen. Ich war positiv überrascht, dass eine Fernhochschule so Präsenzlabore als Pflicht setzt und das fand ich ehrlich gesagt auch großartig, da ich eher der praktische Lerntyp bin. Ich habe viel aus diesen Veranstaltungen mitnehmen können und außerdem habe ich dort meine Kommilitonen mal persönlich kennengelernt.

AKAD

Was für einen Stellenwert hat Bildung in Ihrem Leben?

Meltem Daǧdelen

Ich komme aus einer Familie, in der ich die Erste bin, die studiert. Für meine Cousins und Cousinen war ich immer ein Vorbild. Ich finde es schade, dass Statistiken zeigen, dass vermehrt Studierende in Deutschland überwiegend aus einkommensstarken Familien kommen. Aber wenn man von sich aus studieren möchte, dann sollte man das tun, egal aus was für sozialen Verhältnissen man kommt. Letzten Endes liegt die Entscheidung bei der Person und nicht bei der Familie. Gerade in Deutschland, welches ein soziales Land ist und die Studierenden in vieler Hinsicht unterstützt werden, sollten vielmehr Menschen diese Chance nutzen. Jeder hat schließlich ein Recht auf Bildung.

AKAD

Was würden Sie jetzt jemandem raten, der sich überlegt, ein Fernstudium zu machen? Auf was kommt es an?

Meltem Daǧdelen

In einem Fernstudium benötigt man auf jeden Fall Eigenmotivation. Ohne diese funktioniert es nicht, da man sich aus eigener Kraft Zeit nehmen muss, um zu lernen. Vor Beginn sollte man sich gut überlegen, ob das Fach zu einem passt und auf die Faktoren Spaß und Geld achten.

Meltem Daǧdelen

AKAD

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht, Frau Daǧdelen!

Erfahrungsberichte aus der ganzen Welt

Alexandre Pimenta am Hafen in Porto

Für mich ist Bildung die Motivation, immer weiterzumachen und nicht stehenzubleiben.

Drei lachende Studentinnen der sozialen Arbeit im Gespräch

Soziale Arbeit in Österreich studieren

Hendrikje Lyhs sitzt auf einem Schild der California State University

Studieren unter der kalifornischen Sonne

Aufgeschlagenes Magazin

Kostenloses Infomaterial anfordern

Datenschutz*
Hidden
Newsletter
Hidden
Hidden
Hidden
Hidden
Hidden
Hidden
Hidden
Hidden
This field is for validation purposes and should be left unchanged.